Gutachten

“Es ist ... absurd, Millionen für zahllose Einzelstudien auszugeben,
aber ... nichts für die Untersuchung der Frage,
ob diese Einzelergebnisse irgendwie übergreifende Relevanz besitzen."
Theo Colburn. Die bedrohte Zukunft 1996

Gutachten stellen Zusammenhänge her, jene "übergreifende Relevanz".
Sie bewegen so die Welt: aus wissenschaftlichen Fakten wird neues Recht.


Eine Folge von Gutachten zum Gesundheitsrisiko durch Müllverbrennung, Stichwort Dioxin, PCB, Feinstaub etc., Ausbreitung in der Umwelt und Akkumulation in der Biosphäre führte zu der Erkenntnis, dass die Zusammenhänge so konstruiert und präsentiert werden können. Seit den 80er Jahren existiert das Problem, wie ist der Nachweis zu führen, wenn das ein geringes Zusatzrisiko gesundheits-schädlich ist, also der Nachweis der Wirkung bei Langzeit-Niedrigdosis Belastung. Wir wissen seither, dass die Belastungsgrenze erreicht ist. Die Umweltmedizin weis es seit den 50er Jahren, offiziell wird es seit dem SRU-Gutachten von 1987 eingeräumt.

Die Toxikologie muss durch die Umweltmedizin ergänzt werden.

1987 wurde vom Sachverständi-genrat Umwelt (SRU) anerkannt, dass die Belastungsgrenzen erreicht sind. Spätestens seit 1987 gilt:

normal ≠ gesund

Das befürchtet jeder, verdrängt jeder - keiner weiß, dass es längst wissenschaftliche Tatsache ist und zwar anerkannte wissenschaftliche Tatsache.

Die chronische Toxikologie befasst sich mit dieser Grundbelastung und wie es dazu kommt, dass einige schwer krank werden, andere ihre Altersdemenz früher bekommen und ein glücklicher Rest keine Symptome entwickelt, bevor ein anderes lebenswichtig Organ altersbedingt versagt. Chronische Toxikologie heiß auch Umweltmedizin oder modern Funktionelle Medizin.

Die Umwelterkrankungen mit der höchsten Prävalenz sind erforscht, definiert (Diagnosekriterien) und anerkannt (ICD-10). Forderungen gegenüber Forschungsbedarf sind anachronistisch und Psycho-Hypothesen sind abwegig.

Dieser Sachverhalt wurde verschlafen - er kommt in den Gutachten nicht vor. Somit findet die öffentliche und die forensische Debatte auf völlig anachronistischem Gelände statt.

Eine Folge von Gutachten zum Gesundheitsrisiko durch Müllverbrennung, Stichwort Dioxin, PCB, Feinstaub etc., Ausbreitung in der Umwelt und Akkumulation in der Biosphäre führte zu der Erkenntnis, dass die Zusammenhänge so konstruiert und präsentiert werden können. Seit den 80er Jahren existiert das Problem, wie ist der Nachweis zu führen, wenn das ein geringes Zusatzrisiko gesundheits-schädlich ist, also der Nachweis der Wirkung bei Langzeit-Niedrigdosis Belastung. Wir wissen seither, dass die Belastungsgrenze erreicht ist. Die Umweltmedizin weis es seit den 50er Jahren, offiziell wird es seit dem SRU-Gutachten von 1987 eingeräumt.